Literatur : Vargas Llosa zweifelt an E-Book-Literatur

Mario Vargas Llosa gibt dem gedruckten Buch den Vorzug. /Archiv
Mario Vargas Llosa gibt dem gedruckten Buch den Vorzug. /Archiv

Der peruanische Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa glaubt nicht an das E-Book als geeignetes Format für große Literaturwerke.

shz.de von
22. Oktober 2013, 11:37 Uhr

«Ich bin überzeugt, dass die ausschließlich für den Bildschirm geschriebene Literatur viel oberflächlicher wäre, nur Entertainment», sagte der 77-jährige Schriftsteller der Nachrichtenagentur dpa in Panama-Stadt. Der kritische Geist sei ja vor allem aus auf Papier gedruckten Gedanken hervorgegangen. Er glaube vielmehr an eine Koexistenz beider Formate.

Vargas Llosa («Tod in den Anden») nimmt seit Sonntag am internationalen Kongress der spanischen Sprache in Panama-Stadt teil. 2010 erhielt der Peruaner den Nobelpreis für Literatur. Zuletzt ist auf Deutsch sein Roman «Der diskrete Held» bei Suhrkamp erschienen.

Vargas Llosa bei Suhrkamp

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