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Literatur : Unsichtbare Mauern: «Was mit Rose geschah»

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«Was mit Rose geschah» ist nur vordergründig ein Detektivroman. Stef Penneys spannungsgeladene Geschichte ist das vielschichtige Psychogramm einer ausgegrenzten Minderheit, der Roma.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2013 | 00:14 Uhr

Die Autorin des Welterfolges «Die Zärtlichkeit der Wölfe» entwickelt ihren Plot um den Detektiv Ray, der selbst ein halber Roma ist und sich gerade in einer Lebenskrise befindet. Eines Tages bekommt er den Auftrag, nach der bereits seit sechs Jahren spurlos verschwundenen Rose zu suchen.

Bei seiner Recherche stößt Ray bald überall auf unsichtbare Mauern. In dem weit verzweigten Roma-Clan scheint niemand so richtig Interesse an einer Aufklärung zu haben, und mancher hat offenbar sogar etwas zu verbergen. Einzig der aufgeweckte 14-jährige JJ findet die Suche aufregend und macht seine ganz eigenen Entdeckungen. Penney schildert die Geschichte abwechselnd aus Sicht des Jungen und des Detektivs, was nicht unwesentlich zum besonderen Reiz dieses Romans beiträgt.

- Stef Penney: Was mit Rose geschah. Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 448 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-423-24961-4

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