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Bibliotheken : Taliban-Opfer Malala eröffnet Bibliothek in Birmingham

vom

Die bei einem Taliban-Anschlag in Pakistan lebensgefährlich verletzte Schülerin Malala Yousafzai (16) hat eine der größten neuen öffentlichen Bibliotheken Europas eröffnet.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 14:57 Uhr

«Mit Stiften und Büchern kann weltweiter Frieden erreicht werden», sagte sie am Dienstag. Die Super-Bibliothek im englischen Birmingham hat eine Nutzfläche von 31 000 Quadratmetern. In 24 Kilometer Regalen stehen rund 1,5 Millionen Bücher. Das Gebäude mit aufwendiger Außenfassade hat 189 Millionen Pfund (etwa 223 Millionen Euro) gekostet und umfasst auch Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie mehr als 200 öffentlich zugängliche Computer.

«Die Verbindung des Digitalen mit dem Traditionellen ist für unsere Vorstellung von einer Bibliothek zentral», sagte Bücherei-Chef Brian Gambles. In den vergangenen Jahren haben mehrere große Städte weltweit Riesen-Bibliotheken eröffnet. Auch in Berlin plant der rot-schwarze Senat für 270 Millionen Euro eine neue Metropolenbibliothek auf dem Tempelhofer Feld.

Die Schülerin Malala war im vergangenen Oktober von radikal- islamischen Taliban-Schützen in ihrer Heimat im Swat-Tal schwer verletzt worden, weil sie sich für das Recht von Mädchen auf Schulbildung einsetzt. Nach mehreren Operationen in einem Krankenhaus in Birmingham überlebte sie und geht dort heute zur Schule.

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