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Literatur : Schwarzmarkt und Währungsreform: «Der Fälscher»

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Köln (dpa) – In den Trümmern eines Hamburger Hauses wird im Frühjahr 1948 eine Leiche gefunden. Gleichzeitig tauchen unbekannte Geldscheine auf, die offenbar den streng geheim gehaltenen Tag X, die Währungsreform und Einführung der D-Mark vorwegnehmen.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 18:31 Uhr

Oberinspektor Frank Stave stellt Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen fest, die bis in die Gräuel der Nazi-Zeit zurückreichen. Cay Rademacher, Autor und Redakteur von «Geo Epoche», liefert mit «Der Fälscher» einen weiteren Roman in der Reihe um den Hamburger Kriminalisten Frank Stave, ein fesselndes und authentisches Porträt der deutschen Nachkriegszeit unmittelbar vor der Währungsreform. Die Mangelwirtschaft und die Not der Menschen, die sich mithilfe des verbotenen Schwarzmarktes über Wasser halten sowie die völlige Unsicherheit über den Erfolg der neuen Währung sind außerordentlich einfühlsam beschrieben. Hinzu kommt der spannende Kriminalfall, weshalb das Buch uneingeschränkt zum Lesekanon von Freunden historischer Romane gehört.

Cay Rademacher: Der Fälscher, Dumont Buchverlag, Köln, 320 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3-8321-9695-0

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