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Literatur : Schriftstellerliebe: Ingeborg Bachmann und Max Frisch

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München (dpa) – Sie waren eines der bekanntesten Schriftstellerpaare. Vier Jahre lang - von 1958 bis 1962 – waren Ingeborg Bachmann und Max Frisch durch eine Liebesbeziehung miteinander verbunden. Doch waren sie noch weit darüber hinaus für einander wichtige Bezugspersonen.

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erstellt am 29.Okt.2013 | 14:07 Uhr

Seltsamerweise gibt es jedoch kein einziges gemeinsames Foto und auch sonst haben die beiden nur sehr wenig über ihre Beziehung verraten. Trotzdem hat sich die Freiburger Autorin Ingeborg Gleichauf an ein Porträt dieser «Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit» gewagt. Sie versucht, die Beziehung vor allem über das Werk der beiden Schriftsteller zu erschließen. Zudem begibt sie sich auf Spurensuche an die Schauplätze dieser Liebe in Paris, Zürich und Rom. Daraus entstand eher ein essayistisches denn dokumentarisches Buch.

So gut die Autorin dem Auf und Ab dieser schwierigen Liebe nachzuspüren sucht, es bleibt ein Manko: Der immer noch unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann musste außen vor bleiben.

- Ingeborg Gleichauf: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit, Piper Verlag, 224 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-492-05478-2

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