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Kultur : Moritz Rinke beklagt blassen Wahlkampf

vom

Der Dramatiker und Bestseller-Autor Moritz Rinke (46) hat die Konturlosigkeit des Wahlkampfs beklagt.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 15:17 Uhr

«Als Demokrat muss ich mir heute große Mühe geben, um herauszufinden, was es hinter den Politiker-Posen und -Kostümen an wirklichen Unterschieden gibt», sagte der Autor aus Berlin der Nachrichtenagentur dpa. Die großen Themen würden von Politikern und Medien «weginszeniert» und «wegmoderiert». Als Beispiele nannte er die Finanzkrise, die NSA-Spähaffäre und den NSU-Skandal, die kaum eine Rolle spielten.

Gleichwohl will Rinke («Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel») am Sonntag zur Wahl gehen. Allerdings würde er sich lieber eine Regierung aus unterschiedlichen Parteien zusammenwählen. «Machen wir ein Kabinett mit Göring-Eckardt, Claudia Roth, meinetwegen auch Trittin, Steinmeier, Hannelore Kraft, Olaf Scholz, Norbert Lammert, auch die Merkel, der Schäuble, die Monika Grütters, die Wagenknecht ...», zählte er auf.

Zudem brauche es angesichts der Finanzkrise dringend einen Bankenaufsichtsminister. Dafür schlug Rinke Gregor Gysi vor, den Fraktionschef der Linken.

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