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Literatur : Kunst ist für Hanna Schygulla eine Art der Religion

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Kunst hat für die Schauspielerin Hanna Schygulla viel mit Glück und Unglück zu tun. «Ich glaube, wenn alle Menschen glücklich wären und nicht aus dem Gleichgewicht, gäbe es wahrscheinlich wenig Kunst», sagte die 69-Jährige am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse.

Dort stellte sie ihre Autobiografie «Wach auf und träume» vor. Ihre Überzeugung: Kunst setze Heilungsprozesse bei den Menschen in Gang und sei damit letztlich auch eine Art der Religion. Den Umkehrschluss, dass alle Künstler unglücklich sind, wollte Schygulla jedoch nicht zulassen.

Schirmer/Mosel

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erstellt am 11.Okt.2013 | 12:57 Uhr

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