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Literatur : In «Frag die Toten» werden Täter zu Opfern

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Berlin (dpa) – Eine Kleinkriminelle steht im Mittelpunkt von Linwood Barclays Thriller «Frag die Toten». Sie gaukelt Leuten, die einen geliebten Menschen vermissen oder verloren haben, vor, dass sie mit ihren hellseherischen Fähigkeiten erkennen kann, wo die Gesuchten sind.

Normalerweise kassiert sie ihre Opfer ab und verschwindet. Das funktioniert recht gut, bis sie als neues Opfer einen Mann auswählt, der im Fernsehen nach seiner vermissten Frau sucht. Ihre ausgedachte «Vision» von der Verschwundenen ist dichter an der Wahrheit als sie glaubt, und auf einmal wird aus dem Betrugsversuch eine lebensbedrohliche Situation. Barclay erzählt die durchweg spannende Geschichte sehr flott und flüssig mit realistisch gezeichneten Figuren. Das Ende ist allerdings etwas sehr konstruiert und wird der Erzählung nicht so ganz gerecht.

Linwood Barclay: Frag die Toten. Knaur Verlag, München, 302 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-426-21371-1

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erstellt am 24.Sep.2013 | 18:31 Uhr

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