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Literatur : Hannah Arendts Briefe an die Freunde

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«Die Deutschen arbeiten sich dumm und dämlich, bringen sich wahrlich noch um den Rest ihres ohnehin schon ein wenig schwerfälligen Verstandes», schrieb Hannah Arendt 1949 an ihre Freundin Hilde Fränkel über die befremdliche Wiederbegegnung mit ihrer verlorenen Heimat im Aufbaurausch.

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erstellt am 16.Okt.2013 | 14:47 Uhr

Die jüdische Philosophin hatte 1933 Deutschland verlassen müssen und lebte seither ein unstetes Leben. Umso wichtiger war ihr die Korrespondenz zu Freunden in aller Welt. Die schönsten Briefe hat jetzt die Literaturwissenschaftlerin Ingeborg Nordmann zusammengestellt («Wahrheit gibt es nur zu zweien»).

Der Band enthält Briefe Hannah Arendts aus den Jahren 1928 bis 1975 u.a. an Martin Heidegger und Karl Jaspers, Kurt Blumenfeld, Uwe Johnson, Mary McCarthy und den zweiten Ehemann Heinrich Blücher. Die große Denkerin zeigt sich hier von einer sehr persönlichen, ja intimen Seite.

- Hannah Arendt: Wahrheit gibt es nur zu zweien. Briefe an die Freunde, Piper Verlag, München, 464 Seiten, 29,99 Euro, ISBN 978-3-492-05542-0

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