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Literatur : «Gutes Geld»: Skurrile Geschichte um ein Vermächtnis

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Berlin (dpa) – Ein alter Mann ist gestorben, und sein einziger Verwandter sucht das Erbe. Um diese Grundsituation hat Ernst Augustin die skurrile Erzählung «Gutes Geld» geschrieben.

Schon in den Monaten, die der Erzähler im Haus seines merkwürdigen Onkels verbrachte, wird ihm klar, dass dieser ein gerissener Geldfälscher ist. Das Kriminelle dieser Beschäftigung weicht jedoch ironischer Distanz: «Es ist nicht schlecht, Falschgeld zu drucken, es ist nur schlecht, schlechtes Falschgeld zu drucken.» Der Onkel ist aber ein genialer Fälscher von 20-Mark-Scheinen.

Erstmals 1996 veröffentlicht, bieten die absonderlichen Handlungen und Figuren auch heute noch reizvolle Lektüre für alle, die einen Sinn für Literatur mit einem Augenzwinkern haben.

- Ernst Augustin: Gutes Geld. Verlag C.H. Beck, München, 184 SS., 19,95 Euro, ISBN 978-3-406-65383-4

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erstellt am 22.Okt.2013 | 14:43 Uhr

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