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Literatur : Georg Büchner: Neuausgabe der Werke und Briefe

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Georg Büchner wurde keine 24 Jahre alt, doch seine Werke lieferten Standards in der deutschsprachigen Literatur: Das Geschichtsdrama «Danton's Tod» wird von Zeitgenossen «genial» genannt.

Arnold Zweig sah im Erzählfragment «Lenz» den Beginn «der modernen europäischen Prosa» und Heiner Müller setzt mit «Woyzeck», dem Fragment eines sozialen Dramas, den eigentlichen Anfang «der modernen Dramatik».

Das Werk Büchners ist in nur knapp zweieinhalb Jahren entstanden: vom Sommer 1834 bis zum Winter 1836/37. Im Februar 1837 starb Büchner mit 23 Jahren an Typhus. Parallel zu seinen literarischen Werken erwarb er an der Universität Zürich den Doktorgrad, übersetzte zwei Dramen Victor Hugos und begann mit einer philosophiegeschichtlichen Vorlesung. Ein Ausnahmetalent.

Der Verlag Lambert Schneider legt zum 200. Geburtstag des Autors (17. Oktober 1813) eine Jubiläumsausgabe der Werke und Briefe Büchners mit zahlreichen Illustrationen vor.

(Georg Büchner: Werke und Briefe. Herausgegeben von Arnd Beise, Tilman Fischer, Gerald Funk, illustriert von Benjamin Kniebe, Verlag Lambert Schneider Darmstadt, 240 Seiten, 39,90 Euro, Leinenausgabe: ISBN 978-3-650-25542-6)

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erstellt am 15.Okt.2013 | 16:41 Uhr

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