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Literatur : Eleanor Catton: Jüngste Man-Booker-Preis-Gewinnerin

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Als bisher jüngste Gewinnerin hat die erst 28 Jahre alte Autorin Eleanor Catton aus Neuseeland den Man-Booker-Preis für englischsprachige Literatur erhalten.

London | Sie bekam die renommierte Auszeichnung, die mit 50 000 Pfund (gut 59 000 Euro) dotiert ist, für ihren zweiten Roman „The Luminaries“.

Catton erhielt den Man-Booker-Preis für ihr 832 Seiten starkes Buch am Dienstagabend von Herzogin Camilla in London überreicht. Den Roman, der im Neuseeland des 19. Jahrhunderts zu Zeiten des Goldrausches spielt, hatte Catton mit 25 Jahren zu schreiben begonnen. Der Juryvorsitzende Robert Macfarlane sagte bei der Preisverleihung: „Es ist ein überwältigendes Werk. Es ist ein leuchtendes Werk. Es ist gewaltig, ohne ausufernd zu werden.“

Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Neuseeland auf. „The Luminaries“ ist ihr zweites Werk. Ihr Debüt „The Rehearsal“ (2008) ist auch auf Deutsch erschienen („Die Anatomie des Erwachens“, Arche Verlag).

Der Booker-Preis, der jedes Jahr verliehen wird, gilt als eine der wichtigsten literarischen Ehrungen für englischsprachige Autoren aus Großbritannien, dem Commonwealth sowie aus Irland. Vergangenes Jahr hatte die britische Autorin Hilary Mantel gewonnen, bereits zum zweiten Mal. Im kommenden Jahr sollen auch englischsprachige Autoren aus anderen Ländern teilnehmen können.

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erstellt am 16.Okt.2013 | 08:01 Uhr

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