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Literatur : Der Deutsche Buchpreis

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Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Er will «den besten Roman in deutscher Sprache» küren. Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Titel einreichen.

Eine siebenköpfige Jury, deren Besetzung jährlich wechselt, wählt zunächst 20 Titel für die Longlist aus. Später wird die Auswahl auf eine Shortlist von sechs Titeln verkürzt. Der Sieger wird traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Der Gewinner erhält 25 000 Euro, die anderen fünf Finalisten bekommen jeweils 2500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis hat eine hohe Publikumsresonanz. In der Regel schaffen es die Sieger auf die Bestsellerliste. Zuletzt war der vor zwei Jahren siegreiche Eugen Ruge mit seiner DDR-Familiensaga «In Zeiten des abnehmenden Lichts» sehr erfolgreich.

In diesem Jahr gehören der Jury folgende Mitglieder an: Helmut Böttiger (freier Kritiker), Katrin Lange (Literaturhaus München), Ursula März («Die Zeit»), Jörg Plath (freier Kritiker), Andreas Platthaus («Frankfurter Allgemeine Zeitung»), Klaus Seufer-Wasserthal (Rupertus Buchhandlung) und Claudia Voigt («Der Spiegel»).

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erstellt am 11.Sep.2013 | 12:33 Uhr

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