Online-Programm : „What the fu*k“: ARD und ZDF starten mit „funk“ neues junges Angebot

<p>Mit dem Online-Programm „funk“ sollen vor allem 14- bis 29-Jährige ins Netz gelockt werden.</p>

Mit dem Online-Programm „funk“ sollen vor allem 14- bis 29-Jährige ins Netz gelockt werden.

„funk“ soll deutlich anders sein. Für die Digitalkanäle EinsPlus und ZDFkultur bedeutet es das Aus.

shz.de von
29. September 2016, 14:03 Uhr

Berlin | Das neue multimediale Angebot für Jugendliche von ARD und ZDF heißt „funk“. Es startet an diesem Samstag (1. Oktober). ARD und ZDF haben es sich bis ganz zum Schluss aufgehoben, den neuen Namen bekanntzugeben, als am Donnerstag in Berlin die neuen Formate für „fun“ vorgestellt wurden. Der Arbeitstitel „Junges Angebot“, mit dem sich die Macher bisher zufriedengeben mussten, ist damit Geschichte.

Das Online-Programm, mit dem 14- bis 29-Jährige auf die Seiten der öffentlich-rechtlichen Sender gelockt werden sollen, soll deutlich anders sein als von ARD und ZDF gewohnt. Ausdrücklich ist „funk“ nicht einfach als ein neuer Kanal fürs jüngere Publikum geplant worden, in dem klassische TV-Sendungen zu sehen sind. Mit herkömmlichen linearen Fernsehen hat „funk“ deshalb wenig zu tun. Ein Schwerpunkt sollen Webvideos sein, kündigten die Programmgeschäftsführer Florian Hager und Sophie Burkhardt an.

Die Beiträge lassen sich im Internet abrufen, auch per App am Smartphone und Tablet, vor allem aber auf Plattformen wie YouTube und Facebook. Inhaltlich gibt es drei Schwerpunkte: Information, Orientierung und Unterhaltung. Der Start für „funk“ ist gleichzeitig das Aus für die Digitalkanäle EinsPlus und ZDFkultur. Für beide ist in der Nacht zum 1. Oktober Schluss.

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