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Ausstellungen : Von Nazis verunglimpfte Kunst in Frakfurt/Oder

vom

In Frankfurt (Oder) sind jetzt zahlreiche Kunstwerke zu sehen, die die Nationalsozialisten als «entartet» diffamiert haben.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2013 | 14:27 Uhr

Im Museum Junge Kunst werden rund 200 Arbeiten von Künstlern wie Ernst Barlach, Otto Dix, und Lyonel Feininger zeigt. Die Schau «"Entartete Kunst" - Angriff auf die Moderne» läuft bis zum 26. Januar.

Die meisten Werke stammen aus dem Besitz des Kulturhistorischen Museums Rostock. Die Nazis hatten tausende Arbeiten hochkarätiger Künstler als «entartet» verunglimpft. 1937 zeigten sie in der Propaganda-Schau «Entartete Kunst» viele dieser Werke. Nur ein Teil der Schätze konnte später vor der Zerstörung und dem Verkauf gerettet werden.

Zu sehen ist zum Beispiel die Radierung «Streichholzhändler» (1920) von Otto Dix - ein versehrter Mann kauert am Straßenrand. Zahlreiche Mitglieder der Künstlergruppe «Brücke» sind vertreten, so Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein. Ein großer Raum ist für Barlach reserviert. Darin befinden sich Lithografien und Plastiken, etwa eine Frau, die einen toten Soldaten in ihren Armen hält.

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