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Kunst : Viktorianische Aktbilder: Begierde und Sinnlichkeit

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Viel Haut und Sinnesfreuden präsentiert das Pariser Musée Jacquemart André. Unter dem Titel «Begierde und Sinnlichkeit im viktorianischen Zeitalter» (Désirs & Volupté à l'époque victorienne) zeigt das Museum 50 Werke, die Einblick in eine Zeit voller Widersprüche geben.

Offiziell galt die Gesellschaft unter der Herrschaft von Königin Viktoria (1837-1901) als prüde. Gleichzeitig entstand die neue Ästhetik des «Aesthetic Movement», in deren Mittelpunkt die Schönheit der Frau stand - jedoch nicht in voluminösen Kleidern verhüllt.

Die Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen stammen von bedeutenden Künstlern wie Edward Burne-Jones, Sir Lawrence Alma-Tadema oder Dante Gabriel Rossetti. Da die naturalistische Darstellung von Nacktheit als unmoralisch galt, stellten sie das Bildgeschehen vor einem antiken Hintergrund dar.

Die Werke stammen aus der Sammlung Pérez Simón, einer der größten Privatsammlungen viktorianischer Kunst. Die Ausstellung dauert bis zum 20. Januar. Danach ist sie in Rom, Madrid und London zu sehen.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 13:47 Uhr

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