30 Jahre nach dem Mauerfall : Uwe-Johnson-Tage mit Marion Brasch und Laila Stieler

Das Literaturhaus «Uwe Johnson» in Klütz.
Das Literaturhaus «Uwe Johnson» in Klütz.

Die Literaturtage erinnern an den kritischen deutsch-deutschen Autor Uwe Johnson. Diskutiert wird das Verhältnis von Ost- und Westdeutschen.

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12. September 2019, 17:13 Uhr

Die unterschiedlichen Sichtweisen von Ost- und Westdeutschen auf das geteilte Deutschland bestimmen auch die diesjährigen Uwe-Johnson-Tage.

«Das Zusammenwachsen ging nicht so schnell wie gedacht», sagte der Vorsitzende der Mecklenburgische Literaturgesellschaft, Carsten Gansel, am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms in Neubrandenburg.

Das auch 30 Jahre nach dem Mauerfall teils konträr diskutierte Verhältnis von Ost- und Westdeutschen soll mit Autoren wie Marion Brasch («Ab jetzt ist Ruhe»), Ralf Rothmann («Der Gott jenes Sommers»), Laila Stieler («Gundermann») und Thomas Findeiss («Die Heimat der Schneestürme») erörtert werden. «Das soll aber jenseits vom sogenannten Mainstream passieren», sagte Gansel. Die Literaturtage erinnern an den kritischen deutsch-deutschen Autor Uwe Johnson (1934-1984) und finden von 23. September bis 22. Oktober in Neubrandenburg und Güstrow statt.

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