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«To the Wonder»: Ein filmisches Gedicht

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Berlin (dpa) - Lässt sich der erste Zauber der Liebe auf immer und ewig erhalten? Dieser für alle Paare wesentlichen Frage spürt Regisseur Terrence Malick, zwei Jahre nachdem er in Cannes für «The Tree of Life» die Goldene Palme erhalten hat, in «To the Wonder» nach.

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erstellt am 27.Mai.2013 | 11:55 Uhr

Berlin (dpa) - Lässt sich der erste Zauber der Liebe auf immer und ewig erhalten? Dieser für alle Paare wesentlichen Frage spürt Regisseur Terrence Malick, zwei Jahre nachdem er in Cannes für «The Tree of Life» die Goldene Palme erhalten hat, in «To the Wonder» nach.

In einem Reigen assoziativer Bilder und Dialogfetzen beobachtet er Neil (Ben Affleck) und Marina (Olga Kurylenko). Die Beiden genießen das Leben gemeinsam mit Marinas zehnjähriger Tochter aus einer anderen Beziehung. Beide wollen alles Vergangene vergessen. Doch das geht natürlich nicht. Auch der Versuch, sich so etwas wie eine Insel fern des Alltags zu schaffen, scheitert. Doch sie geben nicht auf und hoffen, das Wunder der Liebe erhalten zu können. Fern gängiger Erzählmuster versucht Malick, so Unfassbares wie eine tiefe emotionale Verbundenheit sichtbar und begreifbar zu machen.

(To the Wonder, USA 2012, 112 Min., FSK ohne Altersbeschränkung, von Terrence Malick, mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams)

To The Wonder

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