Preisgekrönte Serien : «The Handmaid's Tale» siegt bei den TV-Globes

Schauspielerin Elisabeth Moss (l) und Produzent Bruce Miller mit ihren Preisen für «The Handmaid's Tale».
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Schauspielerin Elisabeth Moss (l) und Produzent Bruce Miller mit ihren Preisen für «The Handmaid's Tale».

Die Golden Globes standen im Zeichen der «Me Too»-Proteste. Hollywood kämpfte in einer ungewöhnlich politischen Verleihung um Gleichberechtigung. Das beweisen neben den Film-Preisträgern auch die Sieger in den TV-Kategorien

shz.de von
08. Januar 2018, 13:22 Uhr

Eine düstere Zukunftsvision und ein Drama über häusliche Gewalt haben bei den Golden Globes in den TV-Kategorien groß abgeräumt.

Die dystopische Romanverfilmung «The Handmaid's Tale: Der Report der Magd» gewann den Preis als beste Drama-Serie, Hauptdarstellerin Elisabeth Moss wurde beste Schauspielerin. Die Serie des Streaminganbieters Hulu hatte in diesen Kategorien bereits bei den Emmy-Awards gewonnen. Im Frühjahr soll in den USA bereits die zweite Staffel anlaufen.

Bei den Miniserien bekam «Big Little Lies» vier Auszeichnungen, darunter den Hauptpreis als beste Reihe in dieser Kategorie und den für Nicole Kidman in der weiblichen Hauptrolle. Laura Dern und Alexander Skarsgård konnten für die Verkörperungen ihrer Figuren in dem HBO-Vorstadtdrama die Golden Globes als beste Nebendarsteller mit nach Hause nehmen.

«The Marvelous Mrs. Maisel» über eine aufstrebende Komikerin im New York der 1950er-Jahre wurde beste Comedy-Serie. Hauptdarstellerin Rachel Brosnahan gewann in der Nacht zu Montag auch den Award für die beste weibliche Hauptrolle. Erst vor wenigen Wochen war die Serie im Streamingangebot von Amazon angelaufen.

Weitere Schauspielerpreise gingen unter anderem an Sterling K. Brown aus der in Deutschland bei Pro Sieben laufenden Familienserie «This is us», an Ewan McGregor für «Fargo» und Aziz Ansari aus der Netflix-Comedy «Master of None».

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