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Archäologie : Spekulationen über Grab Alexander des Großen

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Die Entdeckung eines großen Erdwalls rund um eine Grabstätte hat in Griechenland Spekulationen ausgelöst, es könne sich um das Grab des legendären makedonischen Königs Alexander des Großen handeln.

Um die Grabstätte nahe Amphipolis in der nordgriechischen Provinz Makedonien war ein etwa 500 Meter langer Wall entdeckt worden. Die zuständige Archäologin der Region, Katerina Peristeri, versuchte die Mutmaßungen am Freitag zu beenden. «Es ist nicht seriös, vom Grab Alexanders zu sprechen», sagte sie im griechischen Rundfunk.

Zuvor hatten zahlreiche Amateurarchäologen und Webseiten spekuliert, es könne sich um Alexanders Grab handeln. Die Nachricht verbreitete sich rasch.

Peristeri sagte, die Entdeckung sei zwar nicht unwichtig, es handle sich um eine große Grabstätte aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert. Alle anderen Gerüchte seien aber nicht korrekt, fügte die Archäologin hinzu, die für die Ausgrabungen in Amphipolis zuständig ist. «Wir haben noch nicht mal damit angefangen, ins Innere der Grabstätte zu graben. Wie können wir irgendwas behaupten», sagte Peristeri im Rundfunk.

Alexander der Große ist 323 v. Ch. in Babylon gestorben. Seine sterblichen Überreste sollen zunächst in einem Mausoleum in Ägypten bestattet worden sein. Seit der späten Antike verlieren sich die Spuren des Grabes. Entdecker und Archäologen haben in den vergangenen Jahrzehnten berichtet, sie hätten das Grab in der ägyptischen Oase Siwa, in Alexandrien, aber auch in Usbekistan und sogar in Nordaustralien entdeckt.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 11:13 Uhr

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