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Wilhelm-Busch-Museum : Skizzen von F. K. Waechter in Hannover

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«Adele zeigt ihren Brüsten die Männer» und der Anti-Struwwelpeter - F. K. Waechter beschäftigte sich mit der Rolle des Humors in all seinen Facetten. Das Wilhelm-Busch-Museum widmet ihm nun eine Ausstellung mit persönlichen Skizzen des Künstlers.

Zum 80. Geburtstag von F. K. Waechter zeigt das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover bisher unveröffentlichte Werke des 2005 gestorbenen Zeichners und Karikaturisten. Die Ausstellung läuft ab diesem Samstag unter dem Titel «Zeichenlust» und legt den Fokus auf persönliche Skizzen und Zeichenstudien, die das Museum von Waechters Erben erhalten hat.

Friedrich Karl Waechter wurde mit seinen Beiträgen für die Satirezeitschrift «Titanic» und das «Zeit-Magazin» bekannt. Er veröffentlichte auch zahlreiche Bücher.

Mit der Ausstellung erhalte man einen intimeren Blick auf die Persönlichkeit und das Schaffen des Künstlers, sagte die Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums, Gisela Vetter-Liebenow, am Freitag. Waechters Erben gaben dem Museum hunderte von Notizbüchern und Kladden, in welchen mit den verschiedensten Zeichenmethoden und Materialien gearbeitet wurde. Diese geben einen tiefen und persönlichen Einblick in die Entwicklung des in Danzig geborenen Künstlers.

Neben zahlreichen satirischen Zeichnungen und Karikaturen sind auch viele Selbstporträts des Künstlers zu finden. Während sich der Humor in anderen Ländern nach dem Krieg weiterentwickelte, habe er im Nachkriegsdeutschland erst einmal wieder erfunden werden müssen, sagte Vetter-Liebenow. Waechter habe sich diesem Ziel gewidmet. Das Wilhelm-Busch-Museum stellt nun etwa 130 Werke aus. Bereits 2009 hatte es eine Ausstellung mit Werken von Friedrich Karl Waechter gegeben; nun stehen persönliche Skizzen und Zeichenstudien im Fokus.

Zeitgleich eröffnet in dem Museum für Karikatur und Zeichenkunst die Ausstellung «Füsslis Nachtmahr. Vom Sublimen zum Lächerlichen», die sich mit der Rezeption des Gemäldes «Der Nachtmahr» von Johann Heinrich Füssli (1741-1825) auseinandersetzt.

Wilhelm-Busch-Museum

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erstellt am 21.Jul.2017 | 16:28 Uhr

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