Archäologie : Seltenes Kettenhemd wird in Römer-Ausstellung gezeigt

Nach mehrwöchigen Restaurierungsarbeiten ist ein am Harzhorn ausgegrabenes römisches Kettenhemd nun im Braunschweigischen Landesmuseum zu bestaunen.

shz.de von
02. Oktober 2013, 13:57 Uhr

Die faustgroßen Metallklumpen sind Teil der Landesausstellung «Roms vergessener Feldzug - Germaniens verlorene Schlacht am Harzhorn». Archäologen hatten Fragmente des Kettenhemds Mitte August auf dem römisch-germanischen Schlachtfeld am Harzhorn bei Oldenrode entdeckt. Römer und Germanen hatten sich dort im Jahr 235 ein großes Gefecht geliefert.

Der aus Tausenden von Kettengliedern zusammengesetzte eiserne Körperpanzer wurde zum Schutz vor Schwerthieben getragen. «Wir gehen davon aus, dass der Träger verletzt und für die Wundversorgung an den Rand des Schlachtfelds gezogen wurde», erklärte der niedersächsische Landesarchäologe Henning Haßmann am Mittwoch.

Römerschlacht am Harzhorn

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