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Abschied : Schweizer Verleger Egon Ammann gestorben

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Der Schweizer hatte seinen 1981 zusammen mit seiner Frau gegründeten Verlag 2010 aufgegeben. Teile des Programms übernahm S. Fischer. Ammann brachte rund 1000 Titel heraus, darunter Eric-Emmanuel Schmitts «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran».

Der Schweizer Verleger Egon Ammann ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 75 Jahren in Berlin. Das berichtete der Frankfurter S. Fischer Verlag, der mit Ammann eng zusammengearbeitet hatte, am Freitag.

Der Schweizer hatte seinen 1981 gegründeten Verlag 2010 aufgegeben. Teile des Programms übernahm S. Fischer. Zu den bekanntesten Ammann-Autoren zählte Eric-Emmanuel Schmitt («Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran»).

1981 gründete Ammann gemeinsam mit seiner Frau Marie-Luise Flammersfeld seinen Verlag. Insgesamt sind bei ihnen rund 1000 Titel erschienen. Die erste Publikation war der Erzählband «Die Tessinerin» des Schweizer Autors Thomas Hürlimann.

Wegen der zunehmend schwierigen Marktsituation für Literatur und seines fortschreitenden Alters gab Ammann seinen Verlag schließlich nach 29 Jahren ab.

Ammann hatte eine Verlagsbuchhändlerlehre absolviert. Mit der Gründung des Kandelaber Verlags in Bern stieg er in die Branche ein. Nach dem Konkurs des Unternehmens ging er als Verlagslektor nach Zürich, Barcelona, Madrid und Frankfurt am Main.

S. Fischer Verlag

Ammann Verlag

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erstellt am 11.Aug.2017 | 14:33 Uhr

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