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Premiere in Hamburg : Schmidt-Theater krönt die Königs vom Kiez

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Speckiges Unterhemd, die Bierdose stets im Anschlag: Das Oberhaupt der Familie König gibt lieber Lokalrunden als seiner Familie unter die Arme zu greifen. Dabei steht eine Zwangsräumung bevor. Heute feiert das Stück Premiere am Hamburger Schmidt-Theater.

„Heut ersauf ich meine Sorgen, heute trink ich mich ins Glück“, verkündet Götz Fuhrmann alias „Der Käpt’n“ unheilvoll in seinem speckigen weißen Unterhemd. Das daueralkoholisierte Oberhaupt von Familie König schmeißt lieber Lokalrunden, anstatt sich um seine vier Kinder oder die bettlägerige Oma zu kümmern.

Im Schmidt Theater feiert die Musical-Komödie „Die Königs vom Kiez“ heute Abend Uraufführung.

Bei den Proben im Stadtteil Ottensen demonstriert die siebenköpfige Familienschar rund um den arbeits-allergischen „Käpt’n“ schon einmal eindrucksvoll, wie dem sozialen Abstieg möglichst kreativ getrotzt werden kann. Als den Königs wegen nicht bezahlter Rechnungen eine Räumungsklage droht, macht die Not den kauzigen Pauli-Clan erst so richtig erfinderisch. Während Sohnemann Benni seine Cabannis-Pflanzen vertickt, fordert die frühreife Pamela nacheinander vom Bofrostmann und dem verzagten Inder Ranjid Alimente für das angeblich von ihnen stammende Baby.

Gewohnt deftig und „schmidtig“ geraten sind die Dialoge der Kiez-Saga. Regie führt Corny Littmann. Vielleicht bekommt auch die Mini-Bulldogge Carlos spontan noch eine Rolle, orakelt der „Schmidt“-Impresario.

> „Die Königs vom Kiez“, Schmidt-Theater, Prem. heute, bis 16.11., 14- 46 Euro, Karten unter Tel. (040) 31 77 88 99 oder www.tivoli.de



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erstellt am 06.Sep.2013 | 08:47 Uhr

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