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Wie zu Sowjetzeiten : Russland plant Quote für einheimische Filme

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20 Prozent der Filme, die in russischen Kinos gezeigt werden, sollen einheimische Werke sein. Filme über sozialkritische Themen oder etwa Homosexualität haben aber kaum Aussicht auf Förderung.

Moskau | Russland plant wie zu Sowjetzeiten eine Quote für einheimische Filme in den Kinos des Landes - voraussichtlich von 20 Prozent. „Man muss die Quotierung für das russische Kino einführen, ohne dies ist dem russischen Kino nicht zu helfen“, sagte Kulturminister Wladimir Medinski der Agentur Interfax zufolge am Montag.

Zwangsvorgaben für Kinos sind umstritten. Bisweilen beklagen unabhängige Regisseure, dass in Russland, wo Kremlchef Wladimir Putin auch über die Filmförderung bestimmt, oft nur patriotische Stoffe gefördert würden. Filmemacher werfen der Staatsführung immer wieder Zensur bei der Auswahl von Sujets vor.

„Zu Sowjetzeiten gab es eine Quote für amerikanisches Kino - sechs Filme pro Jahr. Und die sowjetischen Filme machten gute Kasse“, sagte Medinski. Die Quote solle in Kürze per Gesetz festgelegt werden. „Ich denke, 20 Prozent sind eine ordentliche Zahl.“ Gegner von Zwangsvorgaben betonen, dass sich Filme am Markt behaupten müssten.

Russische Filme über sozialkritische Themen oder etwa Homosexualität haben jedoch kaum Aussicht auf Förderung oder Vertrieb in Kinos des größten Landes der Erde.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 17:53 Uhr

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