Motto: «Metamorphosen» : Runderneuertes Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen

Das Kloster Ettal wird dieses Jahr erstmals Kulisse für Open Air-Konzerte im Rahmen des Richard-Strauss-Festival sein.
Das Kloster Ettal wird dieses Jahr erstmals Kulisse für Open Air-Konzerte im Rahmen des Richard-Strauss-Festival sein.

Mit Bezügen zur Barockmusik und zu Sergej Prokofjew startet das diesjährige Richard-Strauss-Festival vor sommerlicher Alpenkulisse.

shz.de von
21. Juni 2018, 10:46 Uhr

Mit neuen Freiluft-Spielstätten und Konzertformaten beginnt am Freitag das diesjährige Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen.

Der in Regensburg geborene Dirigent Alexander Liebreich, neuer künstlerischer Leiter des Festivals, dirigiert im Innenhof von Kloster Ettal unter anderem Strauss' populäre «Alpensinfonie» sowie dessen sinfonische Dichtung «Also sprach Zarathustra». Neu sind auch Konzerte im Luxushotel Schloss Elmau sowie Musikwanderungen.

Das Festival dauert bis zum 1. Juli und stellt unter dem Motto «Metamorphosen» programmatische Bezüge zur Barockmusik und zum russischen Komponisten Sergej Prokofjew her, der in Ettal gearbeitet hat. Zu den Ensembles, die das Festival bespielen, zählen dieses Jahr die Wiener Symphoniker, die Akademie für Alte Musik Berlin sowie der Chor des Bayerischen Rundfunks. Bekannte Solisten sind der Pianist Olli Mustonen und die Geigerin Lisa Batiashvili. Die einst gefeierte Sopranistin Julia Varady leitet einen Meisterkurs.

Garmisch war für den berühmten Komponisten und Dirigenten Richard Strauss (1864-1949) seit 1908 Rückzugsort in den Sommermonaten, später auch dauerhafter Wohnsitz.

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