Ausstellungen : Retrospektive zu Barbara Klemm in Berlin

Barbara Klemm im Martin-Gropius-Bau in Berlin.
Barbara Klemm im Martin-Gropius-Bau in Berlin.

Barbara Klemm (73), eine der renommiertesten deutschen Bildreporterinnen, hat sich mit der Digitalfotografie nie angefreundet.

shz.de von
15. November 2013, 14:51 Uhr

«Es entsteht nicht unbedingt das bessere Bild», sagte Klemm zu einer Werkschau mit 350 Bildern aus fast einem halben Jahrhundert am Freitag in Berlin. Sie stehe lieber in der Dunkelkammer und wähle danach ihre Bilder auf Silberpapier in Ruhe aus. Die Digitalkameras und das Internet hätten eine Bilderflut ausgelöst. «Heute stellt ja jeder seine Fotos auf Facebook», sagte Klemm, die für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» viele bekannte Bilder der Nachkriegsgeschichte geschossen hat.

Dazu gehört das Foto, das den sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnew und Kanzler Willy Brandt (SPD) bei einem Gespräch 1973 in Bonn zeigt. Das sei auch das Lieblingsbild unter ihren rund eine Million Fotos. Die Ausstellung «Barbara Klemm - Fotografien 1968-2013» wird von diesem Samstag bis 9. März im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt.

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