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Rekord-Ballett-Tage zum Jubiläum und Lebenswerk-Preis für Neumeier

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erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg/Moskau | Ein Preis fürs Lebenswerk und ein großes Festival-Finale zum 40. Jubiläum: Ballett-Intendant und Choreograph John Neumeier (Foto) will mit einem Rekordprogramm und Klassikern seine Hamburger Ballett-Tage auf die Bühne bringen. "Die Ballett-Tage sind ein Versuch, ein Resümee dieser 40 Jahre zu zeigen", sagte Neumeier, der seit 1973 Chef des Hamburg Balletts ist, gestern bei der Präsentation des Programms. Kurz zuvor wurde bekannt, dass ihm eine besondere Ehrung zuteilwird: Der 71-Jährige erhält den Ballettpreis "Benois de la danse" für sein Lebenswerk. 23 verschiedene Ballette in 19 Vorstellungen sollen die 39. Ballett-Tage in drei Wochen im Juni zeigen - dies sei ein Rekord für das Festival, das sonst eine Woche kürzer ist. "Viele Kollegen aus der ganzen Welt halten mich für verrückt. Kaum eine Compagnie auf der Welt wagt ein so großes Ballett-Festival - und das noch zum Ende der Spielzeit", betonte Neumeier auch in einer Mitteilung. Den Auftakt macht am 9. Juni die Neuzusammenstellung von Kurzfassungen dreier Shakespeare-Ballette unter dem Titel "Shakespeare Dances - Die ganze Welt ist Bühne". Den Abschluss bildet die "Nijinsky-Gala" am 30. Juni mit Ausschnitten aus 16 Balletten. Statt einer hat Neumeier diesmal zwei Gastcompagnien eingeladen, die von ehemaligen Tänzern des Hamburg Balletts geleitet werden: Ivan Li¨ka vom Bayerischen Staatsballett in München sowie Jean-Christophe Maillot, dessen Compagnie Ballets de Monte-Carlo mit Maillots "Romeo und Julia" eine Alternative zu Neumeiers Klassiker präsentiert.

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