44 Kilo schwer : Prunkleuchter aus Silberschatz des Soldatenkönigs gekauft

Zwei Prunkleuchter aus dem Silberschatz des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), die ab sofort wieder im Schloss Berlin-Charlottenburg zu sehen sind.
Zwei Prunkleuchter aus dem Silberschatz des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), die ab sofort wieder im Schloss Berlin-Charlottenburg zu sehen sind.

Ein Kunsthändler konnte die Stücke bei einer Auktion in London erstehen und verkaufte sie nun an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Sie werden ab sofort im Schloss Berlin-Charlottenburg ausgestellt.

shz.de von
16. Juli 2018, 16:34 Uhr

Zwei Prunkleuchter aus dem Silberschatz des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) sind ab sofort wieder im Schloss Berlin-Charlottenburg zu sehen.

Wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am Montag in Potsdam mitteilte, wurden die beiden zusammen 44 Kilogramm schweren Objekte zu einem nicht genannten Preis von einem Kunsthändler gekauft, der sie bei einer Auktion in London ersteigert hatte.

Der eigentlich als sparsam geltende Soldatenkönig hatte zwischen 1730 und 1733 insgesamt 85 silberne Möbel und Ausstattungsstücke mit einem Gewicht von mehr als acht Tonnen bei einer Augsburger Goldschmiede bestellt. Ein großer Teil des Silberschatzes wurde nach Angaben der Stiftung während der Kriege 1745, 1757 und 1809 eingeschmolzen. Heute erhalten sind nur noch sechs Stücke. Die Prunkleuchter waren im Zuge einer Vermögensauseinandersetzung 1918/1926 dem Haus Hohenzollern zugeschlagen worden.

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