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Kunst-Performance : Protest-Aktion: «1000 Gestalten» ziehen durch Hamburg

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Sie erinnern etwas an die Grauen Herren aus Michael Endes Kinderbuch-Klassiker «Momo». Es ist der G20-Gipfel, der die «1000 Gestalten» in Bewegung gesetzt hat.

Kurz vor dem G20-Gipfel haben Künstler am Mittwoch in der Hamburger Innenstadt ein Zeichen für mehr Solidarität und politische Partizipation in die Welt gesendet.

Von verschiedenen Orten zogen lehmverkrustete Gestalten schweigend und in Zeitlupe durch die Straßen, um auf dem Burchardplatz zu einer beeindruckenden Formation anzuwachsen - und sich dort von ihren Panzern zu befreien. Rund tausend Schaulustige verfolgten die Aktion. Hinter der Kunstperformance steht das Kollektiv «1000 Gestalten», das von zahlreichen Freiwilligen unterstützt wird.

«Die Lehmgestalten stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft», teilten die Veranstalter mit.

Indem sich die Lehmgestalten von ihren Panzern befreien, entstehe eine bildgewaltige Transformation, «ein Bild des Aufbruchs und des gemeinsamen, solidarischen Handelns».

Bereits im Vorfeld hätten sich viele Passanten für die Hintergründe der Aktion interessiert und Gespräche über deren Motive begonnen - so, wie es sich die Initiatoren vorgestellt haben.

1000 Gestalten

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erstellt am 05.Jul.2017 | 15:52 Uhr

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