«Playoff»: Eine deutsch-israelische Sportgeschichte

 Der jüdische Trainer Max Stoller (Danny Huston) will das deutsche Basketball-Team olympiareif machen. Spieler Thomas (Max Riemelt, r) sieht das skeptisch. Foto: Stephanie Kulbach
Der jüdische Trainer Max Stoller (Danny Huston) will das deutsche Basketball-Team olympiareif machen. Spieler Thomas (Max Riemelt, r) sieht das skeptisch. Foto: Stephanie Kulbach

Berlin (dpa) - Filme wie «Die syrische Braut» und «Lemon Tree» haben den israelischen Filmemacher Eran Riklis international bekannt gemacht.

shz.de von
27. Mai 2013, 11:55 Uhr

Berlin (dpa) - Filme wie «Die syrische Braut» und «Lemon Tree» haben den israelischen Filmemacher Eran Riklis international bekannt gemacht.

In «Playoff» erzählt der Regisseur eine deutsch-israelische Sportgeschichte - inspiriert von den Erlebnissen des israelischen Basketballcoaches und bundesdeutschen Nationaltrainers Ralph Klein (1931-2008). Im Film heißt die Hauptfigur Max Stoller - mit großer Ruhe und Ausstrahlungskraft von US-Schauspieler Danny Huston gespielt, dem Sohn von Regisseur John Huston. Vor allem in Israel sind Empörung und Unverständnis groß, als der deutschstämmige Mann, der Maccabi Tel Aviv zum Europameister machte, Ende der 70er Jahre ausgerechnet nach Frankfurt am Main, ins Land der Nazi-Täter, zurückkehrt. Dort will Stoller das deutsche Team olympiareif machen. Besonders Mannschaftskapitän Thomas (Max Riemelt) begegnet Stoller ablehnend.

(Playoff, Deutschland/Israel/Frankreich 2011, 107 Min., FSK ab 0, von Eran Riklis, mit Danny Huston, Max Riemelt, Mark Waschke)

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