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Abseits vom Stress : Philippe Jordan findet es entspannt in Bayreuth

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Er ist Musikdirektor an der Pariser Oper ist und zudem Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Und jetzt dirigiert Philippe Jordan die «Meistersinger» in Bayreuth.

shz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 11:28 Uhr

Premieren-Dirigent Philippe Jordan (42) genießt seine Arbeit bei den Bayreuther Festspielen. «Man kann sich hier dem Werk mit einer großen Entspanntheit widmen», abseits von «Stress und Lautstärke einer Großstadt», sagte der Schweizer der Deutschen Presse-Agentur.

Am Dienstag dirigiert er die Richard-Wagner-Oper «Die Meistersinger von Nürnberg» zum Auftakt der diesjährigen Festspiele. 2012 debütierte er in Bayreuth mit «Parsifal».

Bei der Musik der «Meistersinger» gehe es um Leichtigkeit, betonte Jordan - und nicht um eine «deutsche Schwere, die dem Stück immer angedichtet wird». Es sei zwar ein deutsches, aber «kein nationales Stück».

«Es geht um Kunst, es geht um Menschen, um deren Schrulligkeiten, Nöte, Ängste und Freude. Es geht um Witz - das sollte nicht schwer und militaristisch gespielt werden. Denn es ist nicht ein deutsches oder ein Nürnberger Motiv, es ist das Meistersinger-Motiv. Das heißt, es geht um Gesang, es geht um Musik, es geht um Kunst», betonte er weiter.

Infos über Jordan auf den Seiten der Wiener Symphoniker

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