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Neues Kapitel im Streit um Suhrkamp-Verlag

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shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Berlin | Ist das die letzte Runde im Kampf um Suhrkamp? Mit dem Antrag auf einen Schutzschirm vor seinen Gläubigern versucht der renommierte Verlag, sich in einer dramatischen Lage eine Atempause zu verschaffen. Eines ist jetzt schon klar: Der Kampf zwischen der Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz und dem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach hat das Unternehmen in die Überschuldung und an den Rand seiner Existenz getrieben. Der sogenannte Schutzschirmantrag, den Suhrkamp am Montag vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg gestellt hat, gibt dem Verlag drei Monate Zeit, sich einen finanziellen Spielraum zu verschaffen. Mit dieser seit 2012 bestehenden Variante des Insolvenzrechts sollen sich im Prinzip gesunde Firmen unter eigener Regie und aus eigener Kraft sanieren. Suhrkamp müsste sich dafür die Unterstützung von Banken und anderen Gläubigern sichern.

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