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US-Musik-Star : Nach Tod von Prince: Spekulationen um Überdosis

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Ein Promi-Magazin berichtet von einer Überdosis Drogen - die offiziell als Grippe berichtet wurde. Eine Obduktion soll den Tod des Künstlers aufklären.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2016 | 11:31 Uhr

Trauer, Bestürzung und offene Fragen nach dem Tod von Prince: Der amerikanische Popmusiker ist am Donnerstag überraschend im Alter von 57 Jahren gestorben. Der Künstler starb in seinem Anwesen in Minnesota, wie eine Sprecherin des Sängers sagte. Die Todesursache werde derzeit untersucht, teilte der stellvertretende Sheriff Jason Kamerud mit. Das Autopsieergebnis könnte „in wenigen Tagen“ vorliegen.

Prince prägte seit mehr als 30 Jahren die Popmusik. Seine künstlerische Hinterlassenschaft für Pop, Funk und R&B lassen sich kaum ermessen. „Kiss“ und „Purple Rain“ waren zwei seiner ganz großen Hits.

Spekuliert wird aber bereits: Das für gewöhnlich gut unterrichtete Promi-Magazin tmz.com berichtet, dass der Musiker einige Tage vor seinem Tod wegen einer Überdosis behandelt worden sei. Am vergangenen Freitag sei demnach der Privatjet des Künstlers in Illinois notgelandet - nur etwa 50 Flugminuten von seinem Heimatort entfernt. Offiziell hieß es, Prince wurde wegen einer Grippe behandelt.

Mehrere Quellen teilten dem Magazin allerdings mit, dass er einen sogenannten „Save Shot“ erhalten habe, eine Behandlung bei einer Überdosis Opiate. Ärzte hätten dem Musiker geraten, 24 Stunden in der Klinik zu bleiben. Doch da kein Privatzimmer zur Verfügung stand, verließ Prince dem Bericht zufolge das Krankenhaus schon nach drei Stunden und flog nach Hause. Ihm sei es nicht gut gegangen, sagten die Augenzeugen.

Nach den Angaben der Polizei war am Donnerstagvormittag (Ortszeit) ein Notruf von den Paisley Park Studios in Chanhassen eingegangen. Der Künstler sei regungslos in einem Aufzug gefunden worden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

(mit dpa)

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