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Kunst : Munchs grafische Meisterwerke im Kunsthaus Zürich

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Edvard Munch war ein Meister düsterer Stimmungen. Der «Schrei» ist weltbekannt, andere Werke wie «Angst» und «Melancholie» loten die Seele des Menschen aus.

Zum 150. Geburtstag des Norwegers am 12. Dezember zeigt das Kunsthaus Zürich (4. Oktober bis 12. Januar 2014) 150 grafische Meisterwerke des Norwegers. Es sind Leihgaben aus einer Privatsammlung, deren Besitzer anonym bleiben will. Die Grafiken werden ergänzt mit Gemälden aus den Beständen des Kunsthauses, das die größte Munch-Sammlung außerhalb Norwegens besitzt. Munch (1863-1944) gilt als Vorläufer des Expressionismus.

Im grafischen Werk sei Munch oft stringenter als in den Gemälden. Ihm gelinge hier besonders eine Verdichtung seiner zentralen Themen Liebe, Schmerz, Tod, Leidenschaft, Einsamkeit und Trauer, teilte das Kunsthaus auf seiner Webseite mit. Zu den ausgestellten Werken gehören auch die Motive «Vampir», «Madonna», «Mädchen auf der Brücke» und Selbstporträts, meist in mehreren Abzügen, die Munchs Arbeitsweise und experimentellen Umgang mit der jeweiligen Drucktechnik veranschaulichen sollen. Präsentiert werden die zur Hälfte farbigen Grafiken im großen Ausstellungssaal.

Kunsthaus

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erstellt am 03.Okt.2013 | 13:11 Uhr

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