Von Baselitz bis Kaufmann : Münchner Opernfestspiele mit großen Namen

In München beginnen die Opernfestspiele.
In München beginnen die Opernfestspiele.

Oper, Ballett, Konzert - die Münchner Staatsoper lädt wieder zu ihren Festspielen. Für einen besonderen künstlerischen Akzent sorgt in diesem Jahr der Maler Georg Baselitz, der sich mit dem Werk Richard Wagners auseinandergesetzt hat.

shz.de von
22. Juni 2018, 07:47 Uhr

Das Bühnenbild von Georg Baselitz, die Inszenierung von Pierre Audi und in der Titelrolle der Startenor Jonas Kaufmann: Die Münchner Opernfestspiele locken gleich zu Beginn mit großen Namen.

Am 28. Juni feiert Richard Wagners Oper «Parsifal» Premiere, am Dirigentenpult der Generalmusikdirektor Kirill Petrenko. Eröffnet werden die Festspiele bereits am Sonntag mit einem feierlichen Gottesdienst des Münchner Erzbischofs und Kardinals Reinhard Marx. Neben der Neukomposition «Stasis» des kanadischen Komponisten Samy Moussa gibt es in der Kirche St. Michael auch die Missa in angustiis von Joseph Haydn zu hören.

Die Festspiele stehen unter dem Thema, das Opernintendant Nikolaus Bachler für die Spielzeit ausgegeben hat: Zeig mir deine Wunde. Die Kunst der Oper sei ein Ort, an dem sich der Mensch in seinem Streben, Sein und Hoffen als verletzlich offenbare, schreibt Bachler im Editorial des Programmheftes.

Insgesamt stehen 15 Opern, Konzerte sowie Ballettaufführungen auf dem Programm. Als zweite Opernpremiere gibt es am 23. Juli das seltener aufgeführte Stück «Orlando Paladino» von Joseph Haydn. Außerdem kehrt «Der Ring des Nibelungen» zurück, in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg und dirigiert von Petrenko.

Auch wer keinen Eintritt zahlen möchte, kann dabei sein. Bereits am Samstag (23. Juni) steigt die UniCredit Festspiel-Nacht mit Konzerten, Lesungen und Aufführungen auf mehr als zehn Bühnen in der Innenstadt. Bei der «Oper für alle» wird am 8. Juli «Parsifal» von der Bühne des Nationaltheaters auf eine Leinwand auf dem Max-Joseph-Platz übertragen. Am 23. Juli folgt dann ein Konzert mit Werken von Giuseppe Verdi, Johannes Brams und Antonín Dvorák.

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