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Denkmäler : Landgrafenzimmer auf Wartburg öffnet nach Restaurierung

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Fast ein Jahr mussten Besucher der Wartburg bei Eisenach auf die berühmten Fresken des Spätromantikers Moritz von Schwind (1804-1871) verzichten - nun sind sie wieder zu sehen.

An diesem Dienstag werde der Fries mit den sieben Bildern zur Gründung der Burg nach fast einjähriger Sicherung und Restaurierung wieder geöffnet, sagte Wartburg-Sprecher Andreas Volkert. Es sei der erste der drei 1854/55 von Schwind ausgemalten Räumen. Der österreichische Maler und Zeichner gestaltete auch den Sängersaal und die Elisabeth-Galerie mit seinen farbenfrohen Fresken.

2009 hatten der Kulturstaatsminister, das Thüringer Denkmalamt und die Wartburg-Stiftung das auf sieben Jahre veranschlagte Projekt begonnen. Pro Jahr stehen 180 000 Euro für die Erhaltung der wertvollen Malereien in dem Unesco-Weltkulturerbe zur Verfügung. Die Fresken, darunter die Gründungssage der Wartburg mit dem Schmied von Ruhla, wurden gereinigt, teilweise gefestigt und retuschiert. Die Bilder werden wieder mit einem Würfel-Fries eingerahmt.

Wichtiges Ziel der Arbeiten sind bessere klimatische Verhältnisse in den ausgemalten Räumen des Palas der fast 950 Jahre alten Burg. Dazu wurde im Landgrafensaal eine Fußboden-Temperierung eingebaut, die in den Sommermonaten auch kühlen kann. Zusammen mit einem geplanten Lüftungssystem soll sich auch das Raumklima für die Besucher verbessern.

Infos Landgrafenzimmer Wartburg

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erstellt am 20.Aug.2013 | 09:31 Uhr

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