«Schraubenkönig» : Kunstmäzen Würth will Sammlung erweitern

Der als «Schraubenkönig» bekannte Unternehmer, Kunstförderer und Milliardär, will seine Sammlung erweitern.  
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Der als «Schraubenkönig» bekannte Unternehmer, Kunstförderer und Milliardär, will seine Sammlung erweitern.  

Der als Kunstförderer bekannte Unternehmer und Milliardär Reinhold Würth, besitzt eine der größten privaten Kunstsammlungen Europas. Seine Sammlung möchte er noch vergrößern.

shz.de von
13. Januar 2018, 10:58 Uhr

Der Kunstmäzen Reinhold Würth will seine umfangreiche Sammlung erweitern. «Wir werden die Sammlung weiter ausbauen», sagte der 82-Jährige dem Nachrichtenmagazin Focus.

Was der als «Schraubenkönig» bekannte Unternehmer seit den 1960er Jahren an Werken angeschafft hat, bildet heute eine der größten privaten Kunstsammlungen Europas - mit 17 000 Werken im dreistelligen Millionenwert. In Schwäbisch Hall - rund anderthalb Stunden Autofahrt von Stuttgart - eröffnete Würth 2001 die gleichnamige Kunsthalle, in der Interessierte sich Werke bei freiem Eintritt anschauen können.

Den hitzigen Kunstmarkt mit teils außergewöhnlich hohen Preisen sieht er gelassen. «Nach jeder Hochkonjunktur kommt ein Konjunkturtal, und dann platzt die Blase, und es geht wieder runter», sagte er dem Magazin. «Und diejenigen, die sich in Kunst nicht hineinfühlen können, sondern nur als Investoren unterwegs sind, die trennen sich sehr schnell von ihren Kunstwerken; vor allem dann, wenn sie diese auf Kredit gekauft haben.»

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