Kunst : Konzeptkünstlerin zeigt Geisterbahn im Museum

«Frau mit Hund» im «House of Horrors».
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«Frau mit Hund» im «House of Horrors».

Frankensteins Monster, Fledermäuse und ein abgehackter Kopf: Die spektakuläre Installation «The House of Horrors» in Hannover lädt die Besucher zu einem Horrortrip ein.

shz.de von
20. September 2013, 13:57 Uhr

In einer Geisterbahn im Sprengel Museum kombiniert die Konzeptkünstlerin Elaine Sturtevant (83) typische Grusel-Elemente von der Kirmes mit Anspielungen auf die Arbeiten von Künstlerkollegen.

«The House of Horrors» sei auch als Kritik am Kunstmarkt und Museumsbetrieb zu verstehen, sagte Museumsdirektor Ulrich Krempel. Die Amerikanerin Sturtevant erhält am Sonntag den mit 25 000 Euro dotierten Kurt-Schwitters-Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

«The House of Horrors» war in etwas anderer Form bisher nur 2010 im Musée d'art moderne der Stadt Paris zu sehen. Jetzt habe Sturtevant dem Pariser Museum die Arbeit geschenkt, berichtete Krempel. Von 2015 an soll sie dort dauerhaft präsentiert werden.

Sprengel Museum Hannover

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