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Senatsempfang : Jonathan Meese: «Kunst kann man nicht lernen»

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Der Skandalkünstler arbeitet gern mit NS-Symbolen und hat schon etliche Male für Furore mit seinen Arbeiten gesorgt. Er ist es gewohnt, als Spinner abgetan zu werden, er selbst bezeichnet sich als Realitätsverweigerer.

Der Skandalkünstler Jonathan Meese (47) glaubt nicht, dass man Kunst lernen kann.

«Als ich mit 23 Jahren an die Kunsthochschule kam, dachte ich, man könnte Kunst lernen», sagte Meese am Donnerstag in Hamburg. «Aber das kann man natürlich nicht. Man kann nur lernen, was nicht Kunst ist», meinte der Künstler beim Senatsempfang zum 250-jährigen Jubiläum der Hochschule für bildende Kunst Hamburg. «Man kann lernen, sich nicht dressieren zu lassen.»

«Ich bin wahrscheinlich der größte Realitätsverweigerer, den es jemals in der Kunst gegeben hat», meinte Meese. Das hätten seine Lehrer an der Hochschule sofort erkannt und gesagt: «Der Typ ist ein Spinner. Der muss hierher kommen. Weil, in der Realität kann der gar nicht überleben», meinte der 47-Jährige, der gerne mit NS-Symbolen arbeitet und bereits für etliche Skandale gesorgt hat.

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erstellt am 13.Jul.2017 | 14:44 Uhr

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