«Der dunkle Mann» : Jens Henrik Jensens «Oxen»-Reihe geht weiter

Ein dänischer Elitesoldat zieht sich nach Jütland zurück - in der Hoffnung, dort seinen Alpträumen und Freinden entkommen zu können. Doch eine geheime Vereinigung spürt ihn auf und trachtet ihm nach dem Leben.

shz.de von
29. Mai 2018, 15:40 Uhr

Der frühere dänische Elitesoldat Niels Oxen war im vergangenen Herbst die unglückliche Hauptfigur des Erfolgsromans «Das erste Opfer». In «Der dunkle Mann» setzt Jens Henrik Jensen die Geschichte des Mannes fast nahtlos fort.

Oxen hat sich unter falschem Namen nach Jütland zurückgezogen, in der Hoffnung, dass er dort von seinen Feinden und seinen Alpträumen verschont wird. Doch seine Hoffnung wird enttäuscht. Der Danehof, eine geheime Vereinigung, die hinter den Kulissen großen Einfluss auf die dänische Politik ausübt und auch vor Verbrechen nicht zurückschreckt, spürt ihn auf und trachtet ihm nach dem Leben.

Aber auch Oxen hat seine Waffen, nicht zuletzt ein Video, dessen Veröffentlichung das politische Leben Dänemarks zutiefst erschüttern würde. Auch wenn er sich gezwungen sieht, mit dem zwielichtigen Geheimdienstchef zusammenzuarbeiten, ist Oxen letztlich auf sich allein gestellt im Kampf um sein Leben gegen einen unsichtbaren Feind.

Jensen erzählt die an Robert Ludlums Figur Jason Bourne erinnernde Geschichte mit viel Action und zahlreichen Wendungen.

- Gin Phillips: Nachtwild. Deutscher Taschenbuchverlag, München, 300 Seiten, 15,90 Euro, ISBN 978-3-423-26196-8.

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