Kunst : Jena zeigt Henry van de Velde als Maler

«Bauer beim Dengeln einer Sense» von Henry van de Velde (1885).
Foto:
«Bauer beim Dengeln einer Sense» von Henry van de Velde (1885).

Der Ausstellungsreigen zum 150. Geburtstag des Künstlers Henry van de Velde neigt sich dem Ende zu, doch die Jenaer Kunstsammlung dreht noch einmal auf.

shz.de von
30. August 2013, 16:13 Uhr

In einer Sonderausstellung widmet sie sich den frühen malerischen Arbeiten des Belgiers und will damit die Aufmerksamkeit auf dessen eher unbekannte Seite als Maler in den Jahren 1882 bis 1893 lenken. Danach widmete sich van de Velde (1863-1957) fast ausschließlich der Architektur und dem Design; viele seiner wichtigsten Arbeiten entstanden dabei in seiner Weimarer Zeit.

Die neue Ausstellung mit dem Titel «Henry van de Velde. Der Maler im Kreis der Impressionisten und Neoimpressionisten» stellt seine Werke in den Kontext zu Arbeiten von Zeitgenossen wie Paul Cézanne, Henri de Toulouse-Lautrec, Paul Gauguin, Claude Monet und Auguste Rodin. Dazu wurden den Angaben nach 138 Arbeiten von 32 Künstlern aus 40 internationalen Sammlungen zusammengetragen. Sie sind bis zum 24. November zu sehen.

Die Thüringer Ausstellungen im Jubiläumsjahr van de Veldes haben nach Auskunft der Staatskanzlei bisher rund 60 000 Besucher angelockt. «Henry van de Velde war ein Glücksfall für Thüringen», betonte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) zur Jenaer Ausstellungseröffnung. Er habe hierzulande seine schöpferischsten Jahre verbracht und an vielen Orten seine Spuren hinterlassen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen