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Kultur : Investor plant Kulturzentrum in Hamburgs «Roter Flora»

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Die von Linksautonomen besetzte «Rote Flora» im Hamburger Schanzenviertel soll nach dem Willen des Besitzers Klausmartin Kretschmer zu einem sechsstöckigen Kulturzentrum mit Konzerthalle ausgebaut werden.

Pläne, das Haus an die Stadt zurückzuverkaufen, seien vom Tisch, sagte Kretschmers Immobilienberater Gert Baer am Samstag.

Die Besetzung solle damit enden, erklärte Baer. Er habe am Freitag beim zuständigen Bezirksamt Hamburg-Altona einen Antrag gestellt, um zu erfragen, unter welchen Bedingungen der Ausbau realisiert werden könne. Die Pläne sehen Baer zufolge eine Aufstockung und Verbreiterung des Gebäudes vor. In dem ehemaligen Theater sollten ein Konzertraum für bis zu 2500 Besucher, ein Bürgerhaus, eine Kita, einen Jugendtreff und eine Tiefgarage entstehen.

Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» über den sogenannten Vorbescheidsantrag berichtet. Weder das Bezirksamt noch die Aktivisten waren am Samstag zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Linksautonomen hatten jedoch immer wieder betont, das Haus als besetztes kulturelles Zentrum mit allen Mitteln verteidigen zu wollen. Die seit mehr als 20 Jahren besetzte «Rote Flora» stand immer wieder im Zentrum von Ausschreitungen.

Rote Flora

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erstellt am 05.Okt.2013 | 13:27 Uhr

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