Ausstellungen : «Imperium der Götter»: Römischen Kulten auf der Spur

Statue der Isis aus dem 2. Jahrhundert.
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Statue der Isis aus dem 2. Jahrhundert.

Den Kulten, Religionen und Mythen im antiken Rom widmet sich eine Ausstellung in Karlsruhe. In «Imperium der Götter» dokumentiert das Badische Landesmuseum die Vielfalt des religiösen Lebens im Römischen Weltreich vom 1. bis zum 4. Jahrhundert.

shz.de von
15. November 2013, 16:51 Uhr

Die Schau, die von diesem Samstag an zu sehen ist, will zeigen, wie religiöse Mischformen und unterschiedliche Riten nebeneinander existieren konnten. Präsentiert werden bis zum 18. Mai rund 400 Exponate, davon viele aus bedeutenden italienischen Sammlungen wie den Kapitolinischen Museen oder dem Vatikan.

Von der ägyptischen Isis über den persischen Mithras und die kleinasiatische Göttermutter Mater Magna bis hin zum syrischen Jupiter - «fremde» Götter wurden populär. Diese sogenannten orientalischen Religionen, zu denen auch das Juden- und Christentum zählten, setzten sich schließlich sogar gegen die alten Götter durch.

Die Schau veranschaulicht die unterschiedlichen, ähnlichen oder gleichen Kultpraktiken anhand von Götterbildnissen, Kultreliefs oder Inventaren aus Heiligtümern. Zudem gibt es originalgetreue Modelle römischer Tempelanlagen sowie eine begehbare 1:1-Rekonstruktionen einer sonst nicht öffentlich zugänglichen Grabkammer der römischen Katakombe der «Heiligen Marcellinus und Petrus» in Rom.

Schau

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