Ausstellung : Himmelsscheibe von Nebra in Berlin eingetroffen

Die bronzezeitliche Himmelsscheibe und weitere archäologische Funde sind ab Freitag im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu bewundern. «Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland» heißt die Schau.

shz.de von
18. September 2018, 14:45 Uhr

Mit der Himmelsscheibe von Nebra ist am Dienstag eines der bedeutendsten Exponate für die große Archäologie-Schau in Berlin angekommen.

Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, und Matthias Wemhof, Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, holten die bronzezeitliche Himmelsscheibe im Martin-Gropius-Bau vorsichtig aus der Spezial-Transportkiste. Die Himmelsscheibe ist von Freitag an gemeinsam mit weiteren mehr als 1000 archäologischen Funden in der Ausstellung «Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland» zu sehen.

Bis zum 6. Januar 2019 werden die spektakulärsten deutschen Funde der vergangenen 20 Jahre gezeigt. Dazu gehören auch die rund 35.000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb und die beim Kölner U-Bahnbau freigelegte römische Hafen-Spundwand aus fast 2000 Jahre alten Eichenbohlen. Die Himmelsscheibe mit ihrer Darstellung astronomischer Phänomene wird sonst im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt.

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