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Museen : Herzogliches Museum in Gotha öffnet am Samstag

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Die Kunstschätze der Friedenssteinischen Sammlungen sind zurück in den für sie geschaffenen Hallen. Nach einer aufwendigen Sanierung des Herzoglichen Museums in Gotha (Thüringen) sind die rund 1000 Exponate aus mehreren Jahrhunderten von Samstag an in der neuen Dauerausstellung des Hauses zu sehen. Sie ermöglichen von alten ägyptischen Mumien über Meißner Porzellan, seltene japanische Lackkunst bis hin zu wertvollen Skulpturen und Gemälden eine Reise durch die Weltgeschichte.

Das berühmte «Gothaer Liebespaar» hängt an prominenter Stelle in den Ausstellungsräumen zur deutschen Malerei. Der Nachbarraum ist Werken von Lucas Cranach gewidmet. Auch niederländische Meister wie Peter Paul Rubens sind in dem eindrucksvollen Bau im Stil der Neorenaissance zu bewundern.

«Das wichtigste Objekt der Sammlung ist dieses Haus hier», sagte Museumsdirektor Martin Eberle am Mittwoch. Zwischen 1864 und 1879 von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha erbaut, war das Herzogliche Museum zunächst Heimstatt für die reichen Kunst- und naturwissenschaftlichen Sammlungen der Herzogsfamilie. Die Kunstsammlung weist eine 350 Jahre alte Geschichte auf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren jedoch viele dieser Kunstschätze zunächst verloren, das Gebäude wurde bis 2010 als Museum für Natur genutzt. Erst jetzt, nach einer neun Millionen Euro teuren Sanierung, kann das Herzogliche Museum wieder mit einer ständigen Kunstausstellung eröffnet werden.

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erstellt am 16.Okt.2013 | 15:47 Uhr

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