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Hamburger hofft auf Studenten-Oscar

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erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg/Los Angeles | Ein Abschlussfilm der Hamburg Media School hat es in die Endrunde um den Wettbewerb für den diesjährigen Studenten-Oscar geschafft. Wie die Oscar-Akademie in Beverly Hills am Mittwoch mitteilte, ist der Kurzspielfilm "Erbgut" von Filmhochschulabsolvent Matthias Zuder (28) unter den Finalisten aus neun Ländern. Der gebürtige Österreicher tritt unter anderem gegen Kollegen aus der Schweiz, Schweden, Norwegen, Großbritannien und Belgien an. Die Studenten-Preise werden am 8. Juni in Beverly Hills zum 40. Mal verliehen.

"Erbgut" gewann nach Mitteilung der Hamburg Media School im März auf dem Diagonale Filmfestival in Graz den Preis für den besten Nachwuchsfilm. Der knapp zwanzigminütige Film erzählt die Geschichte von Max, der durch ein schwer belastetes Erbstück von seinem Großvater in ein moralisches Dilemma gerät.

Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 ausländische Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Es gibt fünf Kategorien, eine davon für den besten Auslandsfilm. Gewinner der Nachwuchspreise mischen häufig auch bei der großen Oscar-Verleihung mit. Seit 1972 konnten sie 46 Oscar-Nominierungen holen, acht Mal wurde ihnen die vergoldete Trophäe verliehen. Im vorigen Jahr wurden gleich zwei Studenten-Oscars an junge deutsche Filmemacher vergeben. Die Trophäe in Silber bekam Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg, Bronze ging an Elmar Imanov von der Internationalen Filmschule Köln. 2011 gewann der Hamburger Regisseur Max Zähle mit seinem Kurzspielfilm "Raju" die Bronze-Statue. Im Folgejahr wurde er auch für den Kurzfilm-Oscar nominiert ging bei der Verleihung aber leer aus.

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