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Kunst : Gerhard Richter will seine Ruhe

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Gerhard Richter (81) übt sich in der Kunst des Understatements. «Es gab einmal eine Riesenkultur der Malerei, und die ist weg», sagt er in der neuen Ausgabe des Kunstmagazins «Art».

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 13:47 Uhr

«Ich bin dagegen ein armes Kerlchen mit meinem sogenannten Talent. Ein Foto abzumalen, das ist wirklich billig gegen das, was ein Tizian gemacht hat.» Richter hat lange Zeit Fotos in verwischter Form abgemalt, um die scheinbare Objektivität der Fotografie infrage zu stellen.

Andere urteilen großzügiger über ihn: Für den «Guardian» ist er der «Picasso des 21. Jahrhunderts», für die «New York Times» «Europas größter moderner Maler». Der in Köln lebende Richter sagte «Art», er sehne sich danach, mit großen Projekten aufzuhören: «Ich will meine Ruhe haben.»

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