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Symbolischer Preis : Gelsenkirchen «verschenkt» Walcker-Orgel

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Das einzige noch erhaltene Exemplar dieser Größe von der traditionsreichen Orgelbaufirma aus der Zeit der Weimarer Republik soll in Papenburg ein neues Zuhause finden. Gleichzeitig wird das Instrument Bestandteil der «europäischen Orgelstraße» von Schwerin bis in die Niederlande.

Die Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen verkauft eine der bedeutendsten deutschen Orgeln für den symbolischen Preis von einem Euro an die niedersächsische Stadt Papenburg. Die dortige St.-Antonius-Kirche übernimmt die erst vor zehn Jahren restaurierte Walcker-Orgel.

Es ist das einzige noch erhaltene Exemplar dieser Größe von der traditionsreichen Orgelbaufirma aus der Zeit der Weimarer Republik. In Papenburg wird das historische Instrument Bestandteil der «europäischen Orgelstraße» von Schwerin über Bremen bis in die Niederlande.

Für die 1927 im Hans-Sachs-Haus aufgestellte Konzert-Orgel gab es nach der Wiederherstellung keinen Platz mehr. Die St.-Antonius-Kirche bietet genau den Raum, in dem das Instrument seinen ganzen Klang voll entfalten kann.

Am Donnerstag stimmte der Gelsenkirchener Rat dem Übergang ins 217 Kilometer entfernte Papenburg zu. Die St.-Antonius-Gemeinde übernimmt die Kosten von einer Million Euro für Transport und Einbau, sagte Pfarrer und Dechant Franz-Bernd Lanvermeyer. Geht alles glatt, könnte die Walcker-Orgel zu Weihnachten 2018 oder Ostern 2019 in Papenburg erklingen.

Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

Walcker-Orgel

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erstellt am 18.Mai.2017 | 18:12 Uhr

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