«Der russische Spion» : Geheimdienstthriller wie im Kalten Krieg

Daniel Siva versteht sich darauf, ebenso abenteuerliche wie spannende Geschichten zu schreiben. So auch in seinem 18. Band um den israelischen Geheimagenten Gabriel Allon.

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22. Januar 2020, 16:13 Uhr

Berlin (dpa) – Eine lange Geschichte hat der israelische Geheimagent Gabriel Allon in den Romanen des Amerikaners Daniel Silva hinter sich. Im mittlerweile 18. Band der Reihe ist Allon zum Chef des israelischen Geheimdienstes aufgestiegen.

In dieser Funktion überwacht er eine eigentlich einfache, aber äußerst wichtige Aktion. Ein russischer Spion, der zuletzt insgeheim für die Israelis gearbeitet hatte, soll in Wien in Sicherheit gebracht werden. Aber die Aktion geht schief, und Allon muss sich herber Kritik stellen. Vor allem aber muss er dem Verdacht nachgehen, dass die Aktion von einem engen Mitarbeiter verraten wurde.

Damit beginnt eine abenteuerliche Geschichte mit immer neuen Actionsequenzen und vielen wechselnden Handlungsorten. Zusätzliche Spannung bekommt der Roman durch die Aufdeckung einer Verschwörung, die bis weit in den Kalten Krieg zurückreicht. Silva erzählt den Thriller mit all seiner Erfahrung als Erfinder spannender Geschichten.

- Daniel Silva: Der russische Spion. HarperCollins Verlag, Hamburg, 450 Seiten, 17,00 Euro, ISBN 978-3-95967-321-1

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